Herzlich willkommen

beim Vereinigung für Bildung bei den Bahnen

Wir, die VBB, sind bundesweit tätig und verfolgen für Mitarbeiter und Führungskräfte im Bildungswesen folgende Ziele:

-Erfahrungen aus dem Bildungsbereich sammeln und austauschEN
-Erkenntnisse der Pädagogik und der Unterrichtspsychologie auswerten und weitergeben
-Berufliche Aus- und Fortbildung sowie die freiwillige Weiterbildung der Mitglieder fördern
-Berufliche Interessen aller im Bildungswesen Tätigen wahren
-Forum für Begegnungen sein -Bildungsreisen vermitteln und Möglichkeiten zur Geselligkeit bieten

Neue Trainingszentren bei DB Training eröffnet

DB Training hat im Herbst 2019 drei neue Trainingszentren eröffnet

Bericht von Jürgen Bullmann

Die Anforderungen der Lernenden an die Trainer / Lernbegleiter und das Trainingsumfeld haben sich durch die Nutzung neuer Techniken und Medien in den letzten 20 Jahren massiv verändert. Damit einhergehend war / ist es für einen der größten Bildungsträger in Deutschland wichtig das Verständnis wie seine eingesetzten Lernbegleiter in Zukunft an das Lehren und Lernen herangehen weiter zu entwickeln.

Seit 2014 wurden deshalb die Fortbildungsaktivitäten im pädagogischen Bereich verstärkt und in Kooperation mit Prof. Rolf Arnold von der TU Kaiserslautern neugestaltet.

An erster Stelle standen dabei die Absicht, das Lernen und die Entwicklung von Kompetenzen in Zukunft aktiver und emotionaler zu gestalten. „Denn erst wenn Emotion ins Spiel kommt, bedeutet Lernen nicht nur Wissen oder Qualifikation, sondern echte Kompetenz!“

Der Weg geht also von der Wissensvermittlung zur Lernbegleitung! Damit Lernen also wirklich erfolgreich ist, muss die Eigenaktivität der Lernenden gestärkt werden. Das wird in Zukunft immer wichtiger werden.

Damit die neuen Lernformen durch die Lernbegleiter auch umgesetzt werden können mussten in den Standorten der DB Training auch die Ausstattung und idealermaßen die Raumgrößen angepasst werden, was bedingt durch langlaufende Mietverträge nicht immer möglich war / ist.

Durch das Auslaufen von Mietverträgen der Trainingszentren mit Gästehaus in Kassel, Regensburg, Troisdorf sowie dem Trainingszentrum in Karlsruhe mit der Aurelis Real Estate GmbH bestand die Notwendigkeit eine komplett neue Standortplanung bei DB Training aufzusetzen. Im Ergebnis wurde dabei festgelegt, dass als Ersatz neue Standorte in Fulda, Hannover, Karlsruhe und Köln-Dellbrück angemietet werden. Der Standort Hannover wurde dabei durch die Konzernplanung, die vorsah alle Organisationen der DB in Hannover an einen Standort unterzubringen, gefördert.

In Fulda entstand so ein Trainingszentrum (TZ) mit 16 U.-Räumen für ca. 250 Teilnehmer (TN) – in Hannover ein TZ mit 13 U.-Räumen für ca. 200 TN, in Köln ein TZ mit 28 U.-Räumen und einem Lehrstellwerk (ehem. Regensburg) für ca. 430 TN und in Karlsruhe entsteht im Moment ein TZ mit 14 U.-Räumen (Inbetriebnahme vsl. Juli 2021).

Alle neuen Standorte besitzen Kreativräume sowie in Hannover und Köln-Dellbrück einen Innovationsraum für die Berufsausbildung. Weiterhin kann in Fulda ein Raum für ca. 150 TN und in Köln-Dellbrück ein Raum für ca. 190 TN, jeweils in Kinobestuhlung, hergerichtet werden.

Abbildungen: Köln Dellbrück

In den verbleibenden Altstandorten wurde fast alle Möbel ersetzt und Klapptische 1,60mx0,80m beschafft. Auch wurden Hochleistungsbeamer angeschafft und montiert.

Somit können die neuen Anforderungen aus der pädagogischen Professionalisierung durch die Lernbegleiter im Training vor Ort gut umgesetzt werden.

Büroarbeit in Coronazeiten

Büro-Arbeit in Coronazeiten

Bericht von Hildegard Freitag

März 2020. Das Büroleben bei der DB Netz AG wird heruntergefahren. Zum Glück sind alle bei uns mit Laptop versehen und kennen die Arbeit von daheim aus, bessergesagt vom „selbstdisponierten Arbeitsort“ (dafür gibt es bisher noch keine Abkürzung, wie wäre es mit Selba?).

Wo dieser Arbeitsort ist, ist erst einmal egal: Am Tisch, im Bett, in Selb, Buxtehude oder am Wohnort. Der Internetempfang sollte zumindest vorhanden sein. Und ein Stromanschluss zum Laden des Laptops. Das dürfte bei einem mehrstündigen Aufenthalt im Biergarten oder am Waldesrand kritisch werden.

Besprechungen werden über Teams wahrgenommen. Jeder schaltet sich zu. Günstig ist es, wenn man sich zumindest am Beginn über Kamera zeigt. Damit niemand erkennt, wo man gerade ist, kann man einen vorinstallierten Hintergrund auswählen oder eine Hintergrundbild eigener Wahl. So könnte ich in meinem Lieblingscafé sitzen und ein Foto davon als Hintergrundbild wählen. Raffiniert!

Die Kamerafreigabe hemmt aber die weitere Datenübertragung, z. B. Excellisten, Präsentation usw.  Also aus damit. Das Mikrofon ist natürlich zur Begrüßung offen. Die Kirchenglocken in meiner Nähe mahnen dann auch zur vollen Stunde zu einem pünktlichen Besprechungsbeginn. Und dazu, das Mikrofon auszumachen oder das Fenster zu schließen.

Digitale Arbeit und die Moral

 Möchte ich es zugeben, falls ich mal woanders wäre? Oder darf ich aktiv zuhören, während ich Wäsche zusammenlege? Wäre ich die einzige, die sich unkonventionell verhält? Eher nicht.

Vor kurzem zeigte sich ein Kollege locker und entspannt grinsend im heimischen Sitzsack. Unser schallendes Gelächter bezog er erst gar nicht auf sich. Er hatte seine Kamera so eingestellt, dass nur der Kopf zu sehen war. Glaubte er zumindest. Erstaunt bewunderten wir Kopf und textilfreien Oberkörper. Sehr entspannt!

Die Wegezeiten bei Besprechungen entfallen. So könnten wir alle direkt nach einer Besprechung in die nächste produktive Aktivität starten. Wäre das aber sinnvoll, haben nicht auch Verteilzeiten einen wichtigen Erholungswert?

Also lasse ich zwischendurch den Blick aus dem Fenster schweifen oder inspiziere das Gärtlein – meine Augen und mein Hirn danken es mir. Oder begrüße kurz meine Nachbarin. Oder unterbreche selbstverständlich eine Besprechung, wenn die Kinder der Kollegen ihr Recht auf Betreuung einfordern. Ich finde es prima, wenn die kleine Johanna auf dem Schoß des Papas sitzend, mir zuwinkt und kurz etwas erzählt. Wie oft habe ich sonst Chance, die Kinder meiner Kollegen zu sehen?!

Wer unvermeidbarerweise im Büro aufschlägt, kontrolliert die Postfächer der anderen und gießt die Blumen. Das funktioniert richtig gut!

Zunehmend erwarte ich die Zeit mit weniger Corona-Einschränkungen, wenn wir zumindest abgespeckt wieder im Büro. „Abgespeckt“ bezieht sich übrigens auf die gleichzeitige Anzahl der anwesenden Kollegen. Für meine körperliche Verfassung brauche ich ein anderes Adverb.

Genauso freue ich mich, euch vom VBB wieder zu treffen, denn Anstoßen und „Dumm-Zeug-babbeln“ lässt sich am besten am selben Tisch.

 

Wer sind wir?

VBB – wer sind wir?
Vereinigung für Bildung bei den Bahnen

Wir, die VBB, sind bundesweit tätig und verfolgen für Mitarbeiter und Führungskräfte im Bildungswesen folgende Ziele:

  • Erfahrungen aus dem Bildungsbereich sammeln und austauschen
  • Erkenntnisse der Pädagogik und der Unterrichtspsychologie auswerten und weitergeben
  • Berufliche Aus- und Fortbildung sowie die freiwillige Weiterbildung der Mitglieder fördern
  • Berufliche Interessen aller im Bildungswesen Tätigen wahren
  • Forum für Begegnungen sein
  • Bildungsreisen vermitteln und Möglichkeiten zur Geselligkeit bieten

Zu unseren Mitgliedern gehören Mitarbeiter und Führungskräfte der Deutschen Bahn AG und der DB Mobility Logistics AG aus den verschiedensten Tätigkeitsbereichen, des Verbandes der Eisenbahnfachschulen (VDEF) sowie weiteren Unternehmen aus der Bahn- und Bildungsbranche.

Kontakt

Vorstandsvorsitzender:

Peter Pilarski – Peter.Pilarski@deutschebahn.com